Es geht weiter!
Im Sommer 2012 können Sie auf der Freilichtbühne Waren (Müritz) den 7. Teil der Müritz-Saga erleben.
Schneller als er glaubte, ist Wolf der neue Freiherr auf Gut Warentin. Nun muss er beweisen, dass er in der Lage ist, Haus und Hof zu führen.
Doch der Krieg rückt unaufhaltsam näher und der gedemütigte Landesfürst sinnt schon auf Rache.
Nur gut, dass eine Frau ihn jetzt begleitet, die nicht nur Reden schwingen kann. Was immer auch die Zukunft ihnen bringt, gemeinsam sind sie stark …
ein Herz und eine Klinge
Vom 29. Juni bis zum 1. September 2012 immer von
Mittwoch bis Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 17.00 Uhr
auf der Freilichtbühne Waren (Müritz)
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„Ein Herz und eine Klinge“ das neue Stück ist fast fertig!
Seit die Premiere im vergangenen Jahr mit Standing Ovation über die Freilichtbühne ging, sitzen Autor Roland Oehme und Regisseur Nils Düwell bereits am neuen Buch.
Beide eint die große Lust daran, Geschichten zu entwerfen die für jeden etwas bereithält. Hohe Schauspielkunst verlangt gut herausgearbeitete Rollen, Dramatik benötigt unerwartete Wendungen und szenische Zuspitzungen, Action braucht immer einen szenischen Vorlauf, der unweigerlich in einer Auseinandersetzung mündet und Humor verlangt nach lustigen Charakteren, klugem Wortwitz, gestischem und körperlichem Ausdruck und manchmal auch nach guten Choreographien (Slapstick). Was dann noch fehlt sind Emotionen… Es braucht schon sehr gute Schauspieler, um all diese Dinge zusammen zu bringen. Aber wie auch immer: Aus einem guten Drehbuch muss nicht zwangsläufig eine gute Inszenierung oder ein guter Film werden, aber eine gute Inszenierung oder ein guter Film haben immer ein gutes Drehbuch als Vorlage.
Roland Oehme ist bekannt dafür, dass seine Drehbücher all den Kriterien entsprechen, mitreißendes Theater machen zu können. Beide, Autor wie Regisseur, eint in ihrer Arbeit nur ein Ziel: die Zuschauer zu erreichen, mitzunehmen auf eine Reise, sie mit zu reißen, zu unterhalten, zu begeistern, zu amüsieren und zu Tränen zu rühren. Und das verlangt wiederum nach Schauspielern, die ihr Handwerk beherrschen und authentisch spielen. Und da wir durch die Lage der Freilichtbühne in Waren (Müritz) mitten im Grünen, eingerahmt vom Bürgerpark mit seinen hohen Bäumen und durch die unmittelbare Nähe zum historischen Stadtzentrum gezwungen sind, sparsam mit pyrotechnischen Effekten umzugehen, müssen die Drehbücher eben umso stärker, besser und authentischer sein.
So gesehen ist die Müritz-Saga das authentischste Freilicht-Theater-Spektakel!
Kurz zur Entstehung der Episoden: Der Autor hat sich in manche Charaktere verliebt, sie bilden zusammen mit den Haupthelden den Grundstock der Ausarbeitung der einzelnen Figuren. Die Geschichte des “Helden-Paares” wird weitererzählt, der Dreißigjährige Krieg nähert sich mit all seinem Schrecken und Wirren dem bis dahin ruhigen Mecklenburg. An der Müritz glaubt man immer noch, verschont zu bleiben. Doch diese Hoffnung erfüllt sich nicht.
Aber zu viel soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur das: viele neue Charaktere werden wieder auf der Warener Freilichtbühne zu erleben sein, es wird Liebesgeschichten geben, Humor, Action (seit Jahren choreographiert Joe Alexander unsere Kämpfe), Pferde (verantwortlich auch in diesem Jahr: Thomas Schwenn), Stunts, Klamauk, neue musikalische Akzente von Komponist Christian Mathis und natürlich ein neues Bühnenbild und treffende, historische Kostüme (seit Anfang liegen Bühne und Kostüme in Händen von Katharina Lorenz ).

